Johanneskirche

Die Johanneskirche, auch als Stadtkirche bekannt, ist die größte evangelische Kirche Düsseldorfs und ein markanter Ort im Zentrum der Stadt. Am Martin‑Luther‑Platz gelegen, prägt ihr rund 87 Meter hoher Turm seit dem späten 19. Jahrhundert das Stadtbild und fungiert bis heute als architektonischer Orientierungspunkt.

Errichtet zwischen 1875 und 1881 im Rundbogenstil, steht das Gebäude für die Entwicklung Düsseldorfs in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels. Als erste große evangelische Kirche, die frei sichtbar im Stadtraum gebaut wurde, markiert sie einen wichtigen Moment in der Stadtgeschichte und in der religiösen Architektur ihrer Zeit.

Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche in den frühen 1950er‑Jahren wieder aufgebaut und später mehrfach modernisiert. Dabei blieb ihre charakteristische äußere Erscheinung erhalten, während der Innenraum sich zunehmend zu einem offenen, wandelbaren Ort entwickelt hat.

Heute ist die Johanneskirche weit mehr als ein klassisches Gotteshaus. Sie versteht sich als offener Raum für Musik, Kunst und gesellschaftlichen Austausch und bringt regelmäßig Konzerte, kulturelle Formate und Veranstaltungen in das Herz der Stadt.

Als Spielort des New Fall Festivals eröffnet die Johanneskirche eine besondere Atmosphäre: ein Raum, der Geschichte und Gegenwart verbindet und in seiner Klarheit und Akustik einen neuen Blick auf Live‑Musik ermöglicht.

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